50 Euro Trick or Racist Attack on Eritrean Asylum Seeker by Bus Driver
Eritrean News: (Google Software Translation)[The bus driver claim that this happen often to him on this special route!] Refugee has urgent appointment at the job center and is kicked by bus driver because he has no small change.

By Burkhard Hoeltzenbein

Versmold (WB). He has only a 50-euro bill to pay for it. The driver of the bus Ostwestfalen GmbH (BVO) can not change this and refused the ride. Habtom Behane is thrown according to witnesses under insults and threatening gestures from the bus.

For Habtom Behane this bus trip is important on Tuesday morning. Very important, even. He has an appointment with the clock at 10.30 Job Center in Halle. The 25-year-old man who fled from Eritrea and lives in Versmold for one year is recognized as a refugee in the last few weeks. He is looking for a job, an apartment wants to persecution, flight and many years of deprivation, a new life beginnen.Jetzt he stands with his invitation of the job center in front of the driver. Tries to explain that he needed a ride. Otherwise he might get in trouble with the Job Center, if he missed this event. Behane who speaks very good German, offers to give the driver the 50 euros and to get change as quickly as possible in hall.

“You’re not going with”

It does not help. “You’re not driving here with me,” the bus driver says it in a clear, threatening tone and duzt him easily. “He has behaved totally choleric” confirms Iris Klein. She lives opposite the stop “cemetery” at the Berlin street and just takes care of her front yard when she learns the scene up close. Other passengers and Stars ascending hear the dark-skinned man from Eritrea insulted and dismissed wird.Behane knows difficult situations. For weeks he made his way from Eritrea through Ethiopia via Sudan to Libya. Fell into the hands of smugglers, was imprisoned with 350 other for three months in a small apartment. Until his living in Saudi Arabia sister the required $ 1,800 over and had he reached on a so-called kidnapper after four days Sicily.

Honor is outraged

The bus is leaving. Iris Klein is angry. “I would have liked dragged off the bus driver. So one can not treat a human being. This went much too far, “outraged the Versmolderin. Behane feels helpless, insulted. Iris Klein takes care of the desperate young man who told her on the basis of writing his distress. He wants to do everything right. But now everything is going wrong. She calls in the Civil Office of the City Hall, depicts the event can be linked to the job center. Declared the person in charge, what happened and why his client can not come today. The consultant responded sympathetically. Behane gets on Wednesday morning a new Termin.Die opinion of BVO: “The driver of our contract manufacturer has been very pressed for time,” This had to comply with the measure because of the important train in Halle.. According to the driver, he had already had four minutes behind in Versmold.

Against rules of BVO

They also state that he often passengers experience on the track, which wanted to pay conscious after his statement with a 50-euro bill, in the hope that he could not change and people without paying mitnähme.Laut the provisions are actually driver not obliged to accept bills larger than ten euros. An expulsion of passengers however is not in the conditions of carriage, as the spokesperson for the BVO grants. Instead, the driver should have followed the official channels: take the 50 euros, issue a receipt for the sum less the fare and take the passenger. “This may be the receipt by mail submit to our service center and get the money paid back,” says the spokeswoman. The confronted with the allegations driver had credible excuses for his behavior. He was sorry when his behavior was so arrived. There were a Missverständnis.Auch such “misunderstandings” knows Behane. He has an odyssey as Illegal halfway behind Germany. He lands in Frankfurt, will continue to Norway, is intercepted without any identity papers in Hamburg, the police put him with a ticket on the train to Dortmund. It is shipped to Hemer, there is no place, we continue to Schöppingen. Until he ends up in Versmold.

How Versmolder help

Here he finally found people who receive him kindly, help him, respect him as a person, give him back his dignity. As the Commissioner for Refugees, Hildegard Kempf of the city that has him ways of integrating. As Anja Keppler, which helps provide him with clothes and food. Like his compatriot Hanok Tekie which establishes the contact with the school. Or as his German teacher Kazimierz Jaworski, who even now continue with him after his asylum procedure will not be discouraged. Behane completed. And necessarily remain.

Original German Article

Flüchtling hat dringenden Termin im Jobcenter und wird von Busfahrer rausgeworfen, weil er kein Kleingeld hat.

Einfach stehen gelassen

Von Burkhard Hoeltzenbein,

Versmold (WB). Er hat nur einen 50-Euro-Schein zum Bezahlen dabei. Der Busfahrer der Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) kann diesen nicht wechseln und verweigert ihm die Fahrt. Habtom Behane wird laut Zeugenaussagen unter Beschimpfungen und drohenden Gebärden aus dem Bus geworfen.

Für Habtom Behane ist diese Busfahrt am Dienstagmorgen wichtig. Sehr wichtig sogar. Er hat um 10.30 Uhr einen Termin beim Jobcenter in Halle. Der 25 Jahre alte Mann, der aus Eritrea flüchtete und seit einem Jahr in Versmold lebt, ist seit wenigen Wochen als Flüchtling anerkannt. Er sucht eine Arbeit, eine Wohnung, will nach Verfolgung, Flucht und jahrelangen Entbehrungen ein neues Leben beginnen.Jetzt steht er mit seiner Einladung des Jobcenters vor dem Fahrer. Versucht zu erklären, dass er mitfahren müsse. Sonst bekomme er Ärger beim Jobcenter, wenn er diesen Termin verpasst. Behane, der sehr gut Deutsch spricht, bietet an, dem Fahrer die 50 Euro zu geben und in Halle möglichst schnell Wechselgeld zu besorgen.

»Du fährst nicht mit«

Es hilft nichts. »Du fährst hier nicht mit«, sagt ihm der Busfahrer in einem unmissverständlichen, drohenden Ton und duzt ihn einfach. »Der hat sich total cholerisch aufgeführt«, bestätigt Iris Klein. Sie wohnt gegenüber der Haltestelle »Friedhof« an der Berliner Straße und pflegt gerade ihren Vorgarten, als sie die Szene hautnah mitbekommt. Auch andere Fahrgäste und Zusteigende hören, wie der dunkelhäutige Mann aus Eritrea beschimpft und abgewiesen wird.Behane kennt schwierige Situationen. Über Wochen schlug er sich von Eritrea über Äthiopien und den Sudan nach Lybien durch. Geriet Schleusern in die Hände, wurde mit 350 anderen drei Monate lang in eine kleine Wohnung eingesperrt. Bis seine in Saudi-Arabien lebende Schwester die geforderten 1800 US-Dollar überwies und er auf einem sogenannten Seelenverkäufer nach vier Tagen Sizilien erreichte.

Zeugin ist empört

Der Bus fährt ab. Iris Klein ist wütend. »Den Fahrer hätte ich am liebsten aus dem Bus gezerrt. So kann man doch einen Menschen nicht behandeln. Das ging deutlich zu weit«, empört sich die Versmolderin. Behane fühlt sich hilflos, beleidigt. Iris Klein nimmt sich des verzweifelten jungen Mannes an, der ihr anhand des Schreibens seine Not erklärt. Er will alles richtig machen. Doch jetzt läuft alles falsch. Sie ruft im Bürgerbüro der Stadt Halle an, schildert den Fall, lässt sich zum Jobcenter verbinden. Erklärt dem zuständigen Sachbearbeiter, was vorgefallen ist und warum sein Kunde heute nicht kommen kann. Der Berater reagiert verständnisvoll. Behane bekommt am heutigen Mittwochmorgen einen neuen Termin.Die Stellungnahme der BVO: »Der Fahrer eines unserer Auftragsunternehmen hat sehr unter Zeitdruck gestanden.« Dieser habe den Takt wegen der wichtigen Zugverbindung in Halle einhalten müssen. Nach Aussage des Fahrers habe er in Versmold bereits vier Minuten Rückstand gehabt.

Gegen Regeln der BVO

Hinzu komme, dass er auf der Strecke häufiger Fahrgäste erlebe, die nach seiner Aussage bewusst mit einem 50-Euro-Schein bezahlen wollten, in der Hoffnung, dass er nicht wechseln könne und die Leute ohne zu zahlen mitnähme.Laut den Bestimmungen sind Busfahrer tatsächlich nicht verpflichtet, Geldscheine größer als zehn Euro anzunehmen. Ein Rausschmiss von Passagieren steht allerdings nicht in den Beförderungsbestimmungen, wie die Sprecherin der BVO einräumt. Vielmehr hätte der Fahrer den Dienstweg einhalten müssen: die 50 Euro annehmen, eine Quittung über die Summe abzüglich des Fahrpreises ausstellen und den Fahrgast mitnehmen. »Dieser kann die Quittung dann per Post bei unserer Servicestelle einreichen und bekommt das Geld zurücküberwiesen«, erklärt die Sprecherin. Der mit den Vorwürfen konfrontierte Fahrer habe sich glaubhaft für sein Benehmen entschuldigt. Es tue ihm leid, wenn sein Verhalten so angekommen sei. Es handele sich um ein Missverständnis.Auch solche »Missverständnisse« kennt Behane. Er hat eine Odyssee als Illegaler durch halb Deutschland hinter sich. Er landet in Frankfurt, will weiter nach Norwegen, wird ohne jegliche Ausweispapiere in Hamburg abgefangen, die Polizei setzt ihn mit einem Ticket in den Zug nach Dortmund. Er wird nach Hemer verfrachtet, dort gibt es keinen Platz, es geht weiter nach Schöppingen. Bis er schließlich in Versmold landet.

Wie Versmolder helfen

Hier findet er endlich Leute, die ihn freundlich aufnehmen, ihm helfen, ihn auch als Mensch respektieren, ihm seine Würde zurückgeben. Wie die Flüchtlingsbeauftragte Hildegard Kempf von der Stadt, die ihm Wege zur Integration weist. Wie Anja Keppler, die hilft, ihn mit Kleidung und Lebensmitteln auszustatten. Wie sein Landsmann Hanok Tekie, der die Kontakte zur Schule herstellt. Oder wie sein Deutschlehrer Kazimierz Jaworski, der ihn auch jetzt weiter begleitet, nachdem sein Asylverfahren abgeschlossen ist.Behane will sich nicht entmutigen lassen. Und unbedingt bleiben.

Quelle(Source): http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Guetersloh/Versmold/2016410-Fluechtling-hat-dringenden-Termin-im-Jobcenter-und-wird-von-Busfahrer-rausgeworfen-weil-er-kein-Kleingeld-hat-Einfach-stehen-gelassen

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